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MOTIcheck

Kriterien der „Kühnsten, würdevollen Hoffnung“ (Tom Küchler)

Bewährte Zielsetzungsformeln, wie SMART, AROMA oder PABSBRAGÖR nehmen nur einige Faktoren für Veränderungs- und Motivationsprozesse in den Blick. Tom Küchler hat im Folgenden einige weiterführende Kriterien für eine „Kühnste, würdevolle Hoffnung“ aus verschiedenen Konzepten zusammengetragen.


Veränderung ist unvermeidbar. Veränderung ist ein Teil des Lebens. Menschen können sich nicht daran hindern zu ändern. („Veränderungen sind ein stabiler Prozess. Stabilität ist eine Illusion“ vgl. De Shazer). Kleine Veränderungen führen zu großen Veränderungen (Think small steps). Veränderung findet statt, wenn Menschen sich als kompetent, wirksam und erfolgreich erleben.

Siehe dazu auch das S.E.X.Y.-Format, die SALUTOscale, den WÜRDEnavigator, das GPS der Potenzialentfaltung, die Motivationsformel, das Energiemeter und das Motivationstrias.



Motivation befasst sich mit den Einflussfaktoren, die Menschen zu einem bestimmten Verhalten bewegen.  Motivation kann dabei als zielgerichtetes Handeln verstanden werden. Eine Person ist immer dann motiviert, wenn sie als Ergebnis bestimmter Handlungen die Erreichung eines bestimmten Ziels erwartet. Die folgenden Faktoren sind eine aufbauende Erweiterung bekannter Zielformulierungskriterien [1].


Motivation ist ein vitaler Zustand

Die folgenden Faktoren werden daher innerhalb der drei Dimensionen des Kohärenzgefühls [2] (Verstehbarkeit, Bedeutsamkeit und Machbarkeit) aus dem Salutogenese-Konzept gerahmt.


Dimension der Verstehbarkeit


Dimension der Bedeutsamkeit/Sinnhaftigkeit


Dimension der Machbarkeit


Diese Modelle sind in diesem Kontext ebenso interessant:


QUELLEN

[1] z.B: SMART-Modell (Drucker), PABSBRAGÖR-Plan (Bandler/ Grinder)

[2] Salutogenese-Ansatz (Antonovsky) >>> mehr

[3] Zielmatrix aus Züricher-Ressourcen-Modell/ ZRM (Storch/ Riedener)

[4] Veränderung muss S.E.X.Y. sein! (Küchler) >>> mehr

[5] Im Leben braucht man keinen Druck, sondern Sog. Wer fliegen möchte, braucht Thermik. Flugzeuge fliegen, weil Sog aufgebaut wird.“ (Götz Werner)

[6] Die „Düngergießkanne“ für neue Vernetzungen im Kopf „geht los“, wenn wir es mit Begeisterung tun. (vgl. Hüther)

[7] Somatische-Marker-Hypothese nach Damásio, vgl. ZRM (Storch u.a.)

[8] Vgl. Hüther („Würde – Was uns stark macht…“), Biri („Eine Art zu Leben“), Marks (Schamforschung) – Tom Küchler entwickelt aktuell einen WÜRDEnavigator zur Reflexion für Würdethemen >>> mehr

[9]  Zu den beiden Grundbedürfnissen vgl. Hüther. Zum Thema Beziehung vgl. Schwanenflügel (Für Partizipationsprozesse führt sie drei   Dimensionen des Zugewinns aus: „Biographische Passung“ zu Lebenszielen/Sinngebung, gute Beziehungen und Kompetenzerweiterung)

[10] Vgl. Logotherapie (Frankl), Konzept der Logischen Ebenen (Bateson/ Dilts)

[11] Vgl. Lösungs- und ressourcenorientierter Ansatz nach De Shazer u.a., vgl Schwanenflügel a.a.O. >>> mehr

[12] Vgl. Maslow‘sche Bedürfnispyramide

[13] Vgl. Resilienz-Ansatz (Werner), Theorie der erlernten Hilflosigkeit (Seligman)

[14] Vgl Meiss („Energiesparmodus“ als Erklärungsmodell für Depression) – Küchler übertrug dieses Modell auf Motivationsthemen und entwickelte das „Energiemeter“ als Tool zur Reflexion von Motivationsthemen >>> mehr

[15] De Shazer, Szabó: https://www.coaching-newsletter.de/archiv/2015/2015-01.html (eine Empfehlung zur Lösungsorientierten Gesprächsführung)

[16] WOOP-Konzept (Oettingen)


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