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SALUTOscale

„Gesundes Unternehmen“ – Check

Ein Tool zur Reflexion von Tom Küchler auf Grundlage des Salutogesese-Konzeptes nach Aaron Antonovsky (1923–1994)

Die Kernfrage des Ansatzes ist: Was hält Menschen gesund?

Nach dem Salutogenese-Modell ist Gesundheit kein Zustand, sondern muss als Prozess verstanden werden. Gesundheit und Krankheit sind für Antonovsky sowohl von Subjektivität geprägte Erlebnisse als auch von objektiven Faktoren bedingte Zustände, deren Ausprägung auf Gesundheits-Krankheits-Kontinuen gedacht werden kann. Eine entscheidende Rolle dafür, wo man sich auf dem Kontinuum befindet hat das Kohärenzgefühl (Gefühl der Stimmigkeit), welches auf folgenden 3 Elementen besteht:

Verstehbarkeit

das ist die Überzeugung von der Verständlichkeit und der Erklärbarkeit der Welt. Wer diese besitzt, vertraut darauf, dass die Probleme und Belastungen als geordnete, strukturierte und einschätzbare Phänomene zu sehen sind, dass sie in gewissem Maße vorhersehbar sind oder zumindest nach ihrem Auftreten erklärt werden können.

Wissen

Kommunikation

Infoflüsse

Strukturen

Abläufe

Machbarkeit/ Handhabbarkeit

das ist die Überzeugung von der Kraft der Ressourcen. Wer sie besitzt, vertraut darauf, dass die Situationen und Aufgaben mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Hilfsmittel (Ressourcen) zu handhaben und zu lösen sind.

Kompetenzen

Ressourcen

Arbeitsmittel/Ausstattung

Räume

Zeit

Bedeutsamkeit/ Sinnhaftigkeit

das ist die Überzeugung von der Bedeutsamkeit des Handelns und dem Lebenssinn. Wer sie besitzt, vertraut darauf, dass die Anforderungen des Lebens als sinnvoll angenommen werden können und dass das Engagement sich lohnt. Ein hohes Maß an Bedeutsamkeit trägt dazu bei, Anforderungen eher als Herausforderungen denn als Belastung und Stress zu erleben.“

Sinn/ Zweckbestimmung

Wertschätzung

Feedback-Kultur


Die 3 SCHRITTE mit dem SALUTOscale

  1. IST-STAND:       
    Skalierung der 3 Aspekte auf einer Skala von 0-10 (siehe Bild)
    Die Punkte verbinden und damit die entstehende Fläche sichtbar machen.

  2. RESSOURCEN:  
    Was „passt“? Was macht „gesund“ und „stimmig“?
    Was ist da, was geht?
    Was funktioniert?

  3. ZIELE:                   
    Wie sieht die 10 auf der Skala aus?
    Was sind resultierende Ziele?
    Was soll mit welchen Zielen erreicht werden?


Nach der Zielklärung (siehe dazu auch MOTIcheck) können Lösungen entwickelt werden (siehe auch S.E.X.Y.-Format oder 3steps4solution)



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