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Die PSI-Theorie

Die PSI-Theorie (Persönlichkeits-System-Interaktionen) beschreibt, wie verschiedene psychische Funktionssysteme zusammenwirken und so Selbststeuerung, Motivation und Handlungsfähigkeit ermöglichen.

Im Zentrum stehen vier grundlegende Systeme unseres psychischen Funktionierens.

Die PSI-Theorie (Persönlichkeits-System-Interaktionen) nach Julius Kuhl beschreibt Persönlichkeit als dynamisches Zusammenspiel verschiedener psychischer Funktionssysteme. Sie hilft zu verstehen, wie Motivation, Selbstzugang, Emotionsregulation und Handlungsfähigkeit entstehen – und wie sie gezielt gefördert werden können. Im Kontext dieses Ansatzes spielen auch die Theorie der somatischen Marker nach Antonio Damasio sowie die Überlegungen der Affektlogik nach Luc Ciompi (speziell seine Ausführungen zu den Fühl-Denk- & Verhaltensprogrammen/ „FDV-Programme“) eine wichtige Rolle. Beide Perspektiven betonen, dass inneres Erleben eine zentrale Orientierungsfunktion für Denken, Entscheiden und Handeln besitzen und kognitive Prozesse stets eng mit affektiven Bewertungen verbunden sind.

Lesetipp: Julius Kuhl und Maja Storch – Die Kraft aus dem Selbst: Sieben PsychoGyms für das Unbewusste


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