Synergetik
- Die Synergetik wurde vom Physiker Hermann Haken begründet und gilt als eine der am weitesten entwickelten, disziplinübergreifenden Theorien der Selbstorganisation. Gemeinsam mit Günter Schiepek wurde sie anschließend insbesondere für die Anwendung in Beratung, Coaching, Therapie und Organisationsentwicklung weiterentwickelt und praxisnah ausgearbeitet.
- Sie beschreibt, wie in komplexen Systemen aus dem Zusammenwirken vieler Einzelteile neue Muster, Strukturen und Ordnungen entstehen.
- Als Meta-Theorie von Veränderungs- und Innovationsprozessen ist Synergetik nicht auf ein einzelnes Fachgebiet begrenzt:
- Ihre Grundprinzipien lassen sich gleichermaßen auf physikalische, biologische, psychologische sowie soziale und organisationale Prozesse anwenden.
- Im Fokus stehen offene und komplexe Systeme. Offen bedeutet, dass Systeme in kontinuierlicher Wechselwirkung mit ihrer Umwelt stehen – etwa durch Energieflüsse, Informationen oder den Austausch von Leistungen. Komplex heißt, dass viele unterschiedliche Elemente auf vielfältige, nichtlineare Weise miteinander verbunden sind. Dadurch sind Entwicklungen nicht eindeutig vorhersagbar.

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